Selbstgemachte Kokosmilch & Powerkugerl

Ihr Lieben!
Mein Blog hat eine etwas längere Pause eingelegt – in den letzten Monaten ist einfach so viel passiert, dass ich die Energie zum Bloggen einfach nicht aufbringen konnte.
Ich hoffe, ihr seht es mir nach…
Apropos „Energie“…

Kokosmilch_kugerl-1

…mit diesen Powerkugeln übersteht ihr jedes Energieloch! Sie sind voll gepackt mit pflanzlichem Protein, hochwertigen Fett aus Cashewnüssen und Hanfherzen und angenehm süß dank Dattel, Vanille & Kokosblütenzucker.
Klingt verdächtig nach Superfood?
Ist es auch – super lecker, super nahrhaft, super gesund 🙂

Ich bin ja ein bekennender Fan der allseits beliebten „Energy Balls“ – und das schon seit Jahren.
In zig Varianten hab ich sie schon gerollt, vernascht, gewälzt, verschenkt, verkauft und wieder neu erprobt.
Einmal auf die Kugel gekommen, gibt es praktisch kein Zurück mehr…
Ähnlich geht es mir mit Curry.
Hoops, denkt ihr? Was hat denn DAS jetzt damit zu tun!
Der gemeinsame Nenner heißt Kokosnuss!
Kokos ist ja in aller Munde seit geraumer Zeit. Und längst reicht das Sortiment über Kokosraspeln und Dosenmilch hinaus.
Kokosbutter, Kokosmehl, Kokosöl, Kokosblütenzucker, Kokoswasser…
Nicht nur, dass sie uns geschmacklich von Weihnachten bis Sommer begleitet – der vielseitigen Nuss werden nahezu magische Wunderwirkungen nachgesagt.
Antibakteriell soll sie wirken und Haukrankheiten heilen, aber dank der mittelkettigen Fettsäuren auch bevorzugt in den Energiestoffwechsel geschleust statt auf die Hüften verfrachtet werden.
Nachzulesen gibt es reichlich und als KonsumentIn hat man die Qual der Wahl, welcher Information man Glauben schenken darf.

  • Ist der hohe Anteil an gesättigten Fetten, wie er etwa im Kokosöl vorkommt, nicht doch riskant in Bezug auf die Entwicklung von Herzerkrankungen?
  • Wie steht es um die ökologischen Auswirkungen in den (tropischen) Anbaugebieten, usw…

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Nun – ich denke es ist wie so oft: als maßvoller Genuss, aus nachhaltigem Anbau gekauft, stellt Kokos – in welcher Form auch immer – eine Bereicherung dar.
Denn ich zweifel die gesundheitlichen Vorteile der Frucht nicht an. Sie ist ein Naturprodukt und somit in meinen Augen vollkommen.
Also nicht nur Kokosöl verwenden, sondern auch bei Kokoswasser (super nach dem Sport weil voller Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium!) und Kokosfleisch zulangen!

Und hier kommt nun endlich mein Rezept ins Spiel:
Wir stellen selber Kokosmilch und Kokosmehl her!

Kokosmilch_paint_cathaskueche.jpg
Das ist das Einfachste der Welt, wenn man einen guten Mixer und ein feines Sieb besitzt.
Ausgangsprodukt ist Kokosfleisch. Es enthält praktisch alles – von den guten Fetten bis hin zu den Ballaststoffen. Und natürlich das himmlische Aroma…
Kokosmilch wiederum ist vielseitig verwendbar – neben besagten Curries kann es in Süßspeisen (von Milchreis bis Brownie) wie in Smoothies verwendet werden.
Kokosmehl hingegen ist fett- und kohlenhydratarm, proteinreich, natürlich glutenfrei und voller Ballaststoffe.
Damit ist es prädestiniert für sämtliche „free from“-Küchen.
Statt es teuer zu kaufen, kann man es wunderbar und quasi als „Abfallprodukt“ bei der Herstellung von Kokosmilch gewinnen!
Aus dem Kokosmehl zaubern wir heute wunderbare Powerkugerl.
Aber eins nach dem anderen.

Zuerst die Kokosmilch.

ZUBEREITUNG KOKOSMILCH

100g Kokosette
260g kochend heißes Wasser

Kokosette in einen Hochleistungsmixer geben, Wasser daraufgießen und 1 Minute ziehen lassen.
Anschließend für etwa 3 Minuten auf höchster Stufe mixen.
Die heiße Masse durch ein mit Küchenpapier oder einem Gazetuch ausgelegtes Sieb gießen und abtropfen lassen.
Nach etwa 10 Minuten den „Kokoskuchen“ noch kräftig auspressen, sodass alle Flüssigkeit herausgepresst wird.
Diese trockene Masse auf ein Blech verteilen und etwa 1 Stunde bei 100°C im Ofen trocknen lassen. Wenn geht länger (je nachdem ob ihr es aufheben oder gleich weiterverwenden wollt).
Die Kokosmilch in ein Schraubglas füllen – sie hält sich im Kühlschrank etwa 2 Tage. Dabei trennt sich der feste (fette) Teil vom flüssigen. Das ist normal und verbindet sich beim Kochen wieder.

Ergibt etwa 300g Kokosmilch und je nach Trockengrad 40-50 g Kokosmehl

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ZUTATEN POWERKUGERL (ca. 12 Stück)

30g Kokosmehl (6 EL)
12 weiche Datteln ohne Kern
2 gehäufte TL (10g) Cashewmus (100%)
je 1/4 TL Vanille & Meersalz
1 EL (10g) Hanfherzen*
1-2 TL Wasser nach Bedarf

Kokosmehl und Datteln im Blitzhacker zu feinen Bröseln verarbeiten.
Restliche Zutaten hinzufügen und alles zu einer leicht klebrigen Krümelmasse mixen – je nach Feuchtigkeit der Masse das Wasser hinzufügen.
Von Hand Kugeln in Wunschgröße formen.

Kokosmilch_kugerl-1-9

*Hanfherzen sind geschälte Hanfsamen. Sie sind reich an essentiellen Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren und bereichern so jeden (vorallem veganen) Speiseplan!

Und hier noch ein paar Rezepte mit Kokos(milch)…

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