Espresso-Lebkuchenkugerl

Der Advent hat heuer früh begonnen und er war einer der backreichsten in den letzten Jahren. Unzählige Rezepte, die seit langem darauf warteten probiert zu werden, haben meinen Mixer sein Letztes gekostet – er springt mittlerweile nur mehr dann an, wenn er es will. Diese Kugerl haben es in sich – und das Rührgerät braucht man dazu auch nicht…

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Neben Schwarzweißgebäck (es grüßen die 90er!) – oder „cooler“: Checkerboard Cookies – entstanden weiche (!) Lebkuchen, Florentiner mit Kokoskaramell, Safran-Spritzgebäck, Kokos-Linzeraugen, Walnusssterne mit Kirschfülle, klassische Spitzbuben, Rumkugeln, schokogetunkte Kokosmakronen, Kakaobutter-Husaren, Bethmännchen und ein süßes Zopfgebäck, das meine (arabische) Oma früher zu backen pflegte: Klica.

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Bei all diesen Leckereien (oben genanntes nur eine Auswahl vom heurigen Sortiment), bleibt ab und zu auch mal was übrig oder das eine oder andere Kekserl wurdte zu dunkel, zerbröselte oder ist sonst nicht mehr so ansehnlich, beim Öffnen der Dose.
Diese unliebsamen Reste eignen sich perfekt für meine Rumkugeln – hier lang zum Rezept.

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Ähnlich ging ich hier vor:
Ausgangspunkt sind weniger hübsch gelungene Lebkuchen, ein guter Schuss Espresso und hochwertige Schokolade. Nach Belieben Milchschokolade oder Zartbitter (mein Favorit).

Meist werden Lebkuchen eh zu hart – ich hab jetzt herausgefunden, wie sich das vermeiden lässt, dazu später (und es wird nicht der Apfel-in-die-Dose-Tipp), darum habe ich meine etwas heraußen liegen gelassen, damit ich sie dann leichter vermahlen kann.

Die Lebkuchen-Schokomasse habe ich zusätzlich mit karamellisierten Walnüssen angereichert. Statt Espresso kann auch nur Rum verwendet werden. In dieser Form hat sie meine Arbeitskollegin Christina als „die besten Rumkugeln“ für sich entdeckt. Das Rezept ist also ein bisschen ihr gewidmet 🙂

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Hat man die Lebkuchen erst einmal parat – HIER FINDET IHR MEIN REZEPT – sind die Kugeln ratzfatz gerollt.

ZUTATEN:

30g Walnüsse
1 EL feiner Vollrohrzucker
1 Msp. Salz
200g Lebkuchen
50g Schokolade
je 20 ml heißer Espresso und Rum

Geschmolzene Kuvertüre nach Wunsch

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Für die Karamellnüsse den Zucker mit der Prise Salz und 1 TL Wasser bei mittlerer Hitze in einem kleinen Töpchen (heller Boden, dann sieht man wann das Karamell entsteht) zum schmelzen bringen (nicht Rühren!).
Sobald der Zucker zu karamellieren beginnt, die Walnusskerne einrühren, kurz karamelliesieren und dann zum Auskühlen in eine Schüssel geben.

Den Lebkuchen fein vermahlen, das geht auch in einem Gefrierbeutel und mit Hilfe eines Rollholzes.

Sobald die Nüsse asugekühlt sind, vermahlt man sie, sodass ein Teil davon in eine flache Schale gesiebt wird und der grobe Rest zu den Lebkuchenbröseln gegeben werden kann.

Die Schokolade über Wasserdampf (Achtung, die Schüssel mit der Schokolade darf das Wasser nicht berühren) schmelzen. Espresso kochen.Nun alle Zutaten zur geschmolzenen Schokolade geben: Die Bröselmischung und die flüssigen Aromaten.
Mit einem Spatel verrühren und dann ca 2cm dicke Bällchen formen.

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Diese nach Wunsch zuerst in Kuvertüre und dann in den feinen Nusskaramellbröseln wälzen, ehe man sie in kleinen Pralinenförmchen setzt.

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Ein Kommentar zu „Espresso-Lebkuchenkugerl

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