Mangokuchen (v)

Dieser – ratet mal – vegane Kuchen ist mir auf dem indischen Blog Indian Cuisine von Hari Chandana untergekommen und hat mich vorallem wegen seiner leuchtend gelben Farbe und der saftigen Einfachheit angesprochen.
Er wurde im vorab im deli*bluem verkostet und war so schnell weg, dass ich nicht annähernd die Gelegenheit hatte, sein flaumiges Inneres festzuhalten. Daher an dieser Stelle sozusagen eine Leihgabe:

butterless mango cake

Die Verwendung von vorallem Südfrüchten hat sich in der Herstellung Ei-freier Backwaren meiner Meinung nach bis jetzt am besten bewährt. Typischerweise kommen Bananen zum Einsatz, was die positive Korrelation des ansteigenden Trends zum Veganismus und Banana-Bread-Backens erklären könnte.
Mangos haben zwar einen geringeren Kohlenhydratanteil und einen höheren Wassergehalt als Bananen, sie liefern aber auch ca. dreimal so viel Vitamin C und nebenbei auch noch reichlich Vitamin A (i.F.v. ß-Carotin) und E, sind also wiedereinmal wahre Immun-Booster, die unsere Abwehr stärken!
Für das Aroma der Frucht des Mangobaums sind vermutlich verschiedene ätherische Öle verantwortlich, sie enthält aber auch infektionshemmende, antivirale, antidiabetische und anti-Tumor-wirksame Substanzen (Harze und Tannine).

MangoEs spricht also – neben Aroma und Konsistenz – auch so viel für die Verwendung dieser wunderbaren, in Südostasien beheimateten Frucht mit ihrem weichen, fast seifig schmeckenden Fleisch.

Diesem Kuchen gibt sie somit nicht nur einen wunderbaren Geschmack, ein wahrhaft goldiges Aussehen, sondern auch noch eine köstliche Saftigkeit!

 

ZUTATEN (für eine Springform)

1,5 Tassen Mangopüree (entspricht dem Fruchtfleisch einer ca. 500g schweren frischen Mangofrucht, inkl. Schale und Kern gewogen oder ca. 400g Püree aus dem Glas)
215g Mehl
70g neutrale Pflanzenöl
140g Zucker
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Prise Salz
1 TL Vanille
1/2 TL gemahlener Kardamom
(ich hab mal wieder Aladins Kaffeegewürz verwendet – es enthält neben Kardamom und Vanille auch Zimt und Piment)
Pflanzenfett und Mehl für die Form

Zubereitungszeit: weniger als 1 Stunde (davon 40 Minuten Backzeit!)

Mangokuchen_Zutaten (1 von 1)Falls man das Mangopüree selbst macht, so schneidet man links und rechts der Mango auf der flachen Seite der Frucht am Kern vorbei zwei Hälften runter, schält das am Kern verbliebene Fruchtfleisch und schneidet es vom Kern direkt in den Mixbehälter (so fängt man auch den Saft ein). Mit Hilfe eines Löffels kann nun das restliche Fruchtfleisch aus den Mangohälften geholt werden. Mit dem Cutter oder Pürierstab glatt mixen.

Ofen auf 180°C vorheizen (Ober-/Unterhitze) eine Form mit etwas Pflanzenfett ausstreichen und mit Mehl bestäuben.

Mangomix (1 von 1)Mangopüree in eine Rührschüssel geben und mit Öl und Zucker glattrühren.
Die trockenen Zutaten (Mehl, Treibmittel und Gewürze) dazusieben, einmal kurz durchmixen und in die Springorm füllen.

Springform (1 von 1)Für 40 Minuten in den Ofen stellen (Stäbchentest).
10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann herauslösen…

Fertig 🙂

Mangokuchen_vegan 1

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19 Kommentare zu „Mangokuchen (v)

    1. Der schnellste Kommentar aller Zeiten 😀

      Nimm einfach Backpulver statt Natron und wenn du Vanille, Zimt, Orangenschale oder ähnliche Gewürze daheim hast, dann steht einer nächtlichen Back-Session nichts mehr im Weg (außer vielleicht Nachbarn, Mitbewohner oder ähnliches 😛 ).

      Gutes Gelingen schon mal & gute Nacht!
      *C*

      1. Wirklich? 😀

        Ja, genau so hätte ich es gemacht.
        Hmm. Nee, hier in Spanien wird um diese Zeit erst zu Abend gegessen und meine Mitbewohner sind nicht da. Allerdings bin ich heute Abend zu faul dafür. Aber für morgen steht der auf meiner Liste.

        Danke. Dir auch eine gute Nacht.
        Enny

  1. Nachdem demnächst eine vegane Freundin zur Hausbesichtigung kommt, werde ich diesen Kuchen auf jeden Fall nachbacken! Vielen Dank, gerade bei veganem Backwerk bin ich immer total einfallslos 😉
    lg Nikky

  2. So, ich backe den tollen Kuchen grad zum zweiten Mal in dieser Woche 😉
    Ich streue Kokosflocken in die Springform und bestäube den Kuchen nach dem Backen und Auskühlen mit Puderzucker – wenn man die Zuckermenge im Teig etwas reduziert, wird’s nicht zu süß. Dann noch ein paar frische Mangospalten drauf, fertig. Lecker!

  3. Sehr cool!!! Ich muss den auch mal wieder machen – Zucker reduzieren oder gegen andere (natürliche) Süßungsmittel auszutauschen finde ich immer gut – solange die Konsistenz am Ende immer noch passt (über Geschmack – „zu süß“/“zu wenig süß“ – lässt sich bekanntlich ja streiten)!
    Und ich glaube man kann dieses Rezept auch als Base für eine Torte verwenden!
    Ideen gäbe es ja ohne Ende…

    Fröhliches Backen, liebe Daniela, und schöne Grüße!
    Catha

  4. Ich werde ihm morgen backen!! Sieht sehr lecker aus!! Eine Frage habe ich, welche Formgröße hast du genommen?
    Ich habe 28er cm Form.

    Danke für eine kurze Antwort, ich freue mich schon auf morgen.

    Viele Grüße und danke für das Rezept!!

    Dagmar

    1. Hallo Dagmar,

      Freut mich!!!
      Ich hab eine Springform mit 26cm DM genommen, größer würde ich nicht nehmen.
      Unlängst hab ich ihn auch in einer kleinen Kastenform gebacken – wenn du hast?

      Gutes Gelingen und ich freu mich über ein kurzes Feedback zum Backergebnis 🙂

      Lg
      Catha

      1. Danke Catha für deine schnelle Antwort. Ich probiere es mit Kastenform und demnächst kaufe ich mir eine 26er. Sie wird am meistens benutzt, glaube ich.

        Einen schönen Tag noch!

        LG Dagmar

  5. Danke für den Grundrezept! habe gerade es mit Pfirsichen , Mandeln, Dinkelmehl und Agavendicksaft gebacken( oben Himbeeren und angedickten PfirsichAgavendicksaftmischung) total schön und lecker.

    Lg njura

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