Paprikahendl

Dieses ursprünglich vermutlich aus Westungarn stammende Gericht, fand wie so viele andere auch dank der k.u.k. Monarchie den Weg in die Wiener Küche, wo es sich als Klassiker der heimischen Küche etabliert hat: das Paprikahendl.
Traditionell wird es aus ganzen Suppenhühnern zubereitet, die schon etwas fetter und kräftiger im Geschmack sind.

Paprika-Hendl_1In meiner Variante kommen zarte Bio-Hühnerbrüste zum Einsatz.
Die sind erstens fettarm und zweitens einfach zu hendln – äh handlen!
Zusätzlich kommen in mein Paprikahendl nicht nur Paprikapulver, sondern auch jede Menge frische rote Paprikaschoten. Die bringen neben Geschmack auch Vitamine für das Immunsystem (vor allem A und C) mit sich und sorgen gleichzeitig dafür, dass man weniger Fleisch benötigt und trotzdem genug auf den Teller bekommt!
Auf das Tomatenmark habe ich aus histaminbedingten Gründen verzichtet…

Paprika-Hendl_2
ZUTATEN (4 Personen)

2 rote Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
2 EL Öl
2 gehäufte EL Paprikapulver, edelsüß
3-4 rote Paprika (hier Spitzpaprike)
3 Bio-Hühnerbrüste
0,5 – 0,6 Liter Hühner- oder Gemüsebrühe
200g Sauerrahm (l-free)
1 EL Mehl, glatt
Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitungszeit: ~ 45 Minuten

Paprika-Huhn_ZutatenZwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden, Knoblauch hacken, Öl in einem größeren Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch 5 Minuten anschwitzen, derweilen Paprika säubern und in 0,5cm dicke Streifen schneiden. Den Gemüsepaprika zu den angerösteten Zwiebeln geben, ebenso das Paprikapulver und kurz durchrühren. Mit der Brühe aufgießen und 10 Minuten bei mittlerer Hitze „schmurgeln“ lassen. Das geputzte Hühnerfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, in die Paprikasauce einrühren, salzen und pfeffern und 2 Minuten mitköcheln.

Paprika-Hendl_ZubereitungFür eine größere Darstellung Bilder anklicken!

Währenddessen Sauerrahm mit Mehl glatt rühren und in den Topf gießen. Unter Rühren noch weitere 5 Minuten leicht köcheln lassen.
Petersilie grob hacken und über das fertige Paprika-Hendl streuen.

Paprika-Hendl_3Klassisch mit Nockerl (oder Tarhonya) servieren, oder mit Reis bzw. Pellkartoffeln – das passt auch sehr gut und ist leichter verdaulich.

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