Hackbällchen mit Kohlrabi-Rahmgemüse… aus der Sonnentor-Überraschungsbox

Nach ziemlich langer Abstinenz, melde ich mich aus einer unfreiwilligen Blog-Pause zurück. Meine Kamera ist zur Zeit in Deutschland unterwegs – und das alles nur wegen eines kleinen Display-Defekts 😦

In der Zwischenzeit wurde natürlich trotzdem fleißig gebacken und gekocht – aber nur die wenigsten durften an den Erebnissen teilhaben. Dank einer Leihgabe bin ich nun wieder im Besitz eines Koffers Kamera-Equipments und darf wieder festhalten, was in meiner Küche brodelt, brutzelt und duftet.

Hackbällchen_4

Wenn der Postler läutet, heißt das meist Arbeit. Aber manchmal gibts auch Überraschungen – und die sind immer gut…manchmal sogar noch lecker!

In diesem kleinen Überraschungspaket finden sich allerlei Kostproben eines Waldviertler Kräuterhandels, der mittlerweile vielen ein Begriff ist! Von Tee über Gewürze bis hin zu Kaffee und Schokolade bekommt man bei Sonnentor mittlerweile alles und der gut sortierte Laden in der Wollzeile lädt zum Verweilen ein.

Kostproben_SonnentorAber ich bin nicht hier, um Werbung zu machen, sondern um mich erstmal bei ADVANTGARDE für das liebevolle Geschenkspaket zu bedanken, und um euch an dem Inhalt teilhaben zu lassen.

Heute in Form eines – wie fast immer – sehr schnellen Gerichts:

Hackbällchen_2Es handelt sich hier um die kleinen Verwandten der klassischen „Fleischlaberl“ – aber da ich weder den Namen attraktiv finde, noch die Assoziation mit dieser altbackenen Bezeichnung hier wiederbeleben möchte, nenne ich sie „Hackbällchen“. Und jetzt nicht wieder auf dem „Hack“ im Wort herumhacken – ich kann sie schließlich schlecht „Faschbällchen“ nennen 😉
Selbstverständlich ist es faschiertes Fleisch – und zwar reines Bio-Rindfleisch – welches hier die Grundlage darstellt und es kommen auch ganz klassische Zutaten hinzu. Ich verzichte aber auf fettiges Braten in der Pfanne und gebe den „Laberln“ eine etwas elegantere Figur: klein und rund. Nicht nur, dass sie dadurch schneller gar sind und besser in den Mund passen, so hat man auch gleich das Gefühl, mehr auf dem Teller zu haben, obwohl eigentlich die Gemüsebeilage die Hauptkomponente ist!

Als Gemüse kommen knackiger Kohlrabi und süße Karotten zum Einsatz – eine Kombination, die schon bei meiner Großmutter unter dem Begriff „Gemüse“ eine gelungene Einheit darstellte. Im Gegensatz zu Omas langgekochter und mit Einbrenn abgebundener Variante, kommt mein „Gemüse“ etwas bissfester und leichter daher – statt fettiger Mehlschwitze verwende ich Sauerrahm.

ZUTATEN (2 Personen)

Für die Hackbällchen:
350g Rinder-Faschiertes
1/2 Sonnenblumenweckerl
1 kleines Ei
1 TL Dijon-Senf
1 kleine rote Zwiebel
Salz, Pfeffer
1-2 EL Gewürze nach Geschmack: Paprika edelsüß, Knoblauch, Ysop, Thymian, Rosmarin, Majoran, Kümmel, Chili (oder wie hier aus der Überraschungsbox: Frankies Barbecue-Gewürz)

Für das Gemüse:
2 mittelgroße Stück Kohlrabi, inkl. der zarten Blättchen
4 Karotten
1/2 Zwiebel
4-6 Knoblauchzehen
2 EL Öl
150ml Gemüsebrühe
1 gehäufter EL Sauerrahm
Salz, Pfeffer
2-3 Zweige frische Petersilie

Zeitaufwand: ~ 35 Minuten

Hackbällchen_1Für die Hackbällchen:
Den Ofen auf 200°C vorheizen. Das halbe Sonnenblumenweckerl in kaltem Wasser einweichen (je nachdem wie frisch es ist, dauert es kürzer oder länger bis es durchgeweicht ist).
In der Zwischenzeit die rote Zwiebel so fein wie möglich hacken, das Weckerl komplett ausdrücken und zusammen mit den Zwiebelwürfeln und den restlichen Zutaten zum Fleisch geben. Solange kneten, bis eine homogene Masse entstanden ist. Kleine Bällchen formen (ca. 20 Stück) und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 15-20 Minuten im Ofen garen – nicht zu lange, sonst werden sie trocken.

Während die Bällchen braten, das Kohlrabi-Gemüse zubereiten:
Zwiebel klein schneiden und im Öl andünsten. Knoblauch in feine Scheibchen schneiden, Karotten schälen, der Länge nach vierteln und so in ca. 1cm große Würfel schneiden. Beides zu den Zwiebeln geben, Hitze reduzieren. Kohlrabi ebenfalls schälen, in Scheiben und dann in mundgerechte Streifen schneiden. Kohlrabistück in den Topf geben und mit Brühe ablöschen, noch etwas würzen und 15-20 Minuten köcheln, gelegentlich rühren und nach etwa der Hälfte der Garzeit – wenn noch übrig – die zarten inneren Blättchen des Kohlrabis, in feine Streifen gehackt, hinzufügen. Gegen Ende der Garzeit den Sauerrahm einrühren und die Flüssigkeit zu einer sämigen Sauce reduzieren.
Petersilie hacken, unter das Gemüse mischen und anschließend mit den Hackbällchen servieren.

20131105-2013-11-05 07.14.16Für eine größere Darstellung Bilder anklicken!

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