Bratpolenta mit Salat

Polenta mag man oder nicht. So zumindest meine Erfahrung. Ich mag sie sehr – besonders wenn sie stichfest ist. Breiige mit Käse angereicherte Versionen mag ich auch nicht. Am allerbesten schmeckt der kernige Maisbrei, wenn man ihn auskühlen lässt und in Sesamöl anbrät – der dabei resultierende Geschmack erinnert mich total an Popcorn – und das mögen sicher viele Polentaverweigerer!

Bratpolenta mit Salat 1Zugegeben, der aus Mais hergestellte Grieß hinkt im Nährwertgehalt etwas hinter den anderen Getreidesorten her (besonders was den Ballaststoffgehalt betrifft). Nichtsdestotrotz bietet er gerade Menschen, die keine glutenhältigen Getreidesorten essen dürfen/sollen eine gute Quelle für B-Vitamine, die eine wichtige Rolle in verschiedenen Stoffwechselfunktionen des Körpers spielen, und versorgt uns auch mit Beta-Carotin (und Vitamin A) sowie einer Vielzahl an Aminosäuren. Durch die Kombination mit Milchprodukten oder anderen tierischen Produkten, aber auch mit Hülsenfrüchten (Bohnen, Linsen…), kann die biologische Wertigkeit (d.h. wie gut der Körper das Eiweiß aus dem Lebensmittel in körpereigenes umwandeln kann) noch weiter gesteigert werden.

BratpolentaDie leckeren Polentaecken werden hier zu einem kleinen, knackigen Salat gereicht:

ZUTATEN (pro Person):

Für die Polenta:

80g grober bis mittelfeiner Maisgrieß
200ml Wasser
10ml Obers
Salz
ein paar Petersilienblättchen nach Wunsch
Öl

Zeitaufwand: 5-10 Minuten + Auskühlzeit (mindestens 1 Stunde)

Einen kleinen Teller mit kaltem Wasser spülen und ein paar Petersilienblättchen darauflegen.
Wasser, Obers und eine Prise Salz aufkochen lassen, den Maisgrieß langsam unter Rühren einrieseln lassen. Auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren dick einkochen lassen (dauert etwa 3 Minuten).
Auf den nassen Teller über den Blättchen verteilen und glattstreichen – das geht am besten mit einem Gummispatel, den man zwischendurch immerwieder in kaltes Wasser taucht. Die Masse sollte etwas dicker als 1 cm sein.
Komplett auskühlen lassen (dieser Schritt kann auch schon Stunden vorher – auch am Vortag – erledigt werden). Anschließend wie eine Torte in Segmente schneiden.

Ausgekühlte Polenta
Für den Salat:

1 kleines Salatherz
1 Tomate (hier eine Kumato)
5-6 (Kalamata-)Oliven
50g Schafkäse (Feta)
1 Baby-Gurke
1 kleiner Fenchel1 TL Weißweinessig
3 TL Olivenöl
Prise Salz und Pfeffer

Salat_ZutatenGemüse und Salat waschen und trockenschleudern. Oliven entkernen, Schafkäse in kleine Stücke krümeln.

In einer kleinen Pfanne das Öl für die Bratpolenta erhitzen.
Die Polentastücke von jeder Seite 5 Minuten bei mittlerer Hitze goldbraun braten, leicht würzen.

Polenta bratenWährenddessen die Gurke in Scheibchen schneiden, das gewaschene Salatherz in mundgerechte Stücke zerpflücken, Tomate in Spalten schneiden und den Fenchel (harte Außenblätter entfernen oder ggf. schälen) längs halbieren, dann ebenfalls in feine Streifen schneiden. Alles in eine Schüssel geben.

Für die Marinade den TL Essig, das restliche Öl sowie eine Prise Salz und Pfeffer verrühren. Den Salat und das Gemüse marinieren, Fetakäse und Oliven ebenfalls unterheben.
Den frisch marinierten Salat zu den knusprig gebratenen Polentaecken reichen und gleich verspeisen 🙂

Salat_Bratpolenta

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