Verliebt in…Kopenhagen! Første dag…

Als ich vor über drei Jahren erstmals die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit einer Freundin besuchte, waren wir bereits verzaubert vom Flair der Hafenstadt (deren dänischer Name übrigens so ähnlich wie „Köbenhaun“ ausgesprochen wird und etymologisch wohl vom „Hafen der Kaufmannsleute“ herrührt).
Bereits damals war zu spüren, dass die Stadt in einer Art Umschwung war, was besonders im ehemaligen Arbeiter- und Migrantenviertel Nørrebro zu spüren war – da lag was in der Luft! Noch waren Cafés und kleine Shops nur vereinzelt am Rand der gepflasterten Straßen auszumachen, aber das Potential, das hinter den Fenstern der leerstehenden Souterrains lag, war bereits greifbar.

copenhagen_2010Was war ich begeistert, als ich vor knapp zwei Wochen erneut in den Norden aufbrechen durfte, um eine (andere) Freundin (Sabine) zu besuchen und um zu sehen, was mich diesmal alles erwarten würde. Meine Vorfreude wurde weit übertroffen! Diesmal auf dem Rad ausgekundschaftet, bot sich mir ein schier unersättliches Angebot an Läden. Von Porzellan bei the Vanishing Point und bei Inge Vincents Keramiker, über Vintage-Boutiquen wie das Decor, wo nicht nur LiebhaberInnen der Mode des goldenen Zeitalters auf ihre Kosten kommen, sondern auch SammlerInnen antiken Kleinkrams, bis hin zu Shops mit allerlei Meublement, Schuhen, Vinyl und Fahrrädern natürlich – nichts, was es nicht gibt!

Erste EindrückeAber starten wir unsere kleine (Rad)tour mit einem kleinen Frühstück. Und zwar in einer Straße, die den Assistens Kirkegård – einen wunderschönen Friedhof, in dem auch der Dichter Hans Christian Andersen begraben liegt, – mit dem Nørrebroparken verbindet: der Jægersborggade.

In der 2010 noch schlummernden Straße sind drei Jahre später Kaffees, Bäckereien, Kleidergeschäfte, eine Karamellmanufaktur, diverse Bars und Öko-Läden wie Pilze aus dem Waldboden geschossen. Man (ich!) könnte einen ganzen Tag alleine in dieser Straße verbringen – auch wenn sie von einem zum anderen Ende vermutlich in 15 Minuten abgegangen ist.

Gleich zu Beginn musste was Handfestes her. Dass sich Meyers Bageri genau zu Beginn der Straße befindet, kam wie gerufen. Diese Backwerkstatt produziert feinste „organische“ Backwaren aus regionalem Getreide – ich verfiel sofort einem „Blåbær scone“ und einem kernigen Weckerl (meine Freundin entschied sich für ein „Snegl“ – eine ebenfalls mit Blaubeeren gefüllte Hefeschnecke).
Auf der anderen Straßenseite – wie gerufen – konnten die Leckereien zu einem Cappuccino der besten Kaffeerösterei Kopenhagens genossen werden dem direct trading Coffee Collective. Wie schön, dass uns die Sonne hold war…

jægersborgade_FrühstückGestärkt haben wir uns auf die Drahtesel geschwungen und sind weiter durch den o.g. Friedhof Richtung Lebensmittelmarkt (Torvehallerne) geradelt und weiter zur kleinen Meerjungfrau und an den Haven……….

Assistens KirkegårdTorvehallerneden lille havfruDie kleine Meerjungfrau ließ Nostalgie aufkommen und so tauchten wir für eine Zeit lang in die Welt der Kindheitserinnerungen ab, wo Märchen Träume waren und Träume Realität…

Vom vielen Radeln, Schauen, Radeln, Aufsaugen, Radeln und Wirkenlassen hungrig geworden, schwangen wir (Sabine und ich – die Meerjungfrau blieb vorerst auf ihrem Stein sitzen) uns in die Sattel und entlang des Ufers zum Hafen.
Während die eine Seite des Nyhavns mit hunderten Lokale aufwartet, die in Tourismusströmen und der Abendsonne versanken, versteckt sich auf der kühleren Seite – wie so oft in Kopenhagen im Souterrain – eine kleine Gourmetpizzeria von Gorm’s (Nyhavn #14).

Mit dieser knusprigen, aromatischen Flade – belegt mit hauchdünnen Kartoffelblättern, Pesto und Ruccola – endete dieser erste Tag, den første dag…

gorm's at nyhavn 2

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3 Kommentare zu „Verliebt in…Kopenhagen! Første dag…

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