Quinoasalat mit Haloumi

Nicht weil UN-Generalsekretär Ban Ki Moon 2013 zum „Jahr der Quinoa“ erklärt hat, sondern weil das Inkakorn eine schmackhafte und überaus gesunde Alternative zu den hierzulande üblichen Getreidesorten darstellt, landet Quinoa bei mir immer öfter auf dem Tisch. Und nicht nur ich bin auf Geschmack gekommen: in letzter Zeit erfreut sich das Pseudogetreide immer größerer Beliebtheit in europäischen Ländern, vorallem weil es eine glutenfreie und trotzdem vollwertige Alternative zu Reis & Co bietet.

Quinoasalat_TitelbildHier trifft das kleine, nussig-knackige Korn auf Gemüse und Haloumi und wird lauwarm serviert – ähnlich dem Couscous-Salat hier.
Im Vergleich zu Couscous enthält Quinoa zwar etwas mehr Fett (ca. 5%),  mehr als die Hälfte davon wird jedoch durch gesunde, d.h. ungesättigte, Fettsäuren ausgemacht. Auch im Mineralstoffgehalt trumpft der Samen der mit dem Spinat verwandten Pflanze auf – etwa was den Eisen- und Magnesiumgehalt betrifft!
Es gäbe noch einige Argumente, die aus gesundheitlicher – ja gar global ernährungsökologischer – Sicht für den Genuss von Quinoa sprechen. Aber ganz ehrlich: sie SCHMECKT auch.
Dieses Rezept wird ZweiflerInnen überzeugen, Neues auszuprobieren und Nudeln oder Reis gegen eine mindestens so leckere Alternative auszutauschen:

ZUTATEN (pro hungrige Person):

1 kleine Tasse Quinoa
3 Scheiben Haloumi (etwa eine halbe Packung)
1 kleine Zucchini
4 Frühlingszwiebeln
4 Cocktailtomaten
5 TL Olivenöl
2 TL Weißweinessig
1 TL Babettes Melange Maison (oder eine andere Kräutermischung mit Thymian, Rosmarin, Piment…)
Salz, Pfeffer
Frische Kräuter (Basilikum) nach Wunsch

Quinoasalat_ZutatenQuinoa gründlich mit warmen Wasser waschen (befreit das Korn von bitter schmeckenden Saponinen) – vorsicht, die kleinen Körnchen rutschen leicht durchs Sieb! In einen Topf mit der 3-4-fachen Menge Wasser geben, 1 gehäufter TL Salz dazu, aufkochen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend in einem Sieb überschüssiges Wasser abtropfen lassen und die Quinoa mit etwas kaltem Wasser spülen:

Quinoa_ZubereitungIn der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, die Tomaten achteln und beides in eine Schale geben. Mit je 2 EL Essig und Öl sowie Salz und Pfeffer marnieren.
Zucchini in 1cm-große Würfel schneiden, 1 TL Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zucchini mit der Gewürzmischung hinzufügen. Kurz rösten, dabei leicht salzen. Nach 1-2 Minuten Kurzbraten, auf einen Teller zum Auskühlen geben.
Quinoa_Zubereitung_1Das marinierte und gebratene Gemüse mit der abgetropften, abgekühlten Quinoa mischen und währenddessen den Haloumi in einer Antihaft-beschichteten Pfanne mit dem letzten TL Öl von beiden Seiten kurz anbraten, bis er goldbraun ist – danach ggf. auf etwas Küchenkrepp entfetten.

Salat mischen
Den Haoumi auf dem Salat anrichten und alles mit klein-gezupften Kräutern/Basilikumblättchen bestreuen – wer mag kann wie ich, den Haloumi in mundgerechte Stücke zerreißen:

HaloumiUnd nun reingeschaufelt!

(Selbstverständlich kann der Salat auch als Vorspeise – oder ohne Haloumi als Beilage – gereicht werden, bzw. in Gläser oder Boxen verpackt auf die Picknickdecke, als Jause ins Schwimmbad oder als Stärkung aufs Tret- oder Ruderboot mitgenommen werden!)

Quinoasalat_2

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Ein Kommentar zu „Quinoasalat mit Haloumi

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