Sommersalat…zum Sattessen

An heißen Tagen gibt es nichts Besseres als einen knackigen Salat mit frischem Gemüse und dazu eine Scheibe gutes, aromatisches Brot.
Auf diesem hier sollten eigentlich Fisolen landen – da ich aber keine bekommen konnte, hab ich die kleinen Zuckererbsen ausgewählt.
Sie verleihen dem kühl-knackenden Salat eine besondere Note, indem sie im Mund wie kleine Perlen zerplatzen und ihr süßes Inneres freigeben…

Salat satt 1
Je nach Saison können verschiedene Blattsalate mit buntem Gemüse wie Tomaten, Radieschen, Fenchel oder Gurke kombiniert werden. Soll der Salat eine Beilage bleiben, reichen diese beiden Komponenten, verfeinert mit einem leichten Dressing.
Möchte man ein eigenständiges, sättigendes Gericht kreieren, empfiehlt sich noch eine Eiweiß- und Kohlenhydratbeigabe.
Zum Beispiel gegrilltes Hühnchen, feiner Schinken oder gegrillte Garnelen, Käse wie Feta oder Mozzarella oder einfach nur ein wachsweich gekochtes Ei. Statt Brot – ich bevorzuge Vollkorn- oder Sauerteigbrot, da es länger satt hält, kann auch gebratene Polenta wie in diesem Rezept dazu gereicht werden. Wer mag, kann natürlich auch gekochtes, ausgekühltes Getreide (z.B. Couscous, Bulgur, Quinoa) oder kleine Vollkornpasta unter den Salat mischen.
Entscheidend ist dann noch das Dressing – hier gilt der altbekannte Spruch: Öl wie ein Verschwender, Essig wie ein Geizhals und Salz wie ein Weiser.
Je nach Säuregehalt des Essigs kann mit folgenden Verhältnissen ein prima Ergebnis erzielt werden: Öl : Essig = 3 : 1
Bei Zitronensaft und Balsamico kann man auch 3 : 2 ausprobieren und je nach Geschmack noch nachjustieren.
Salz und Pfeffer verstehen sich von selbst – unabdingbar ist für mich mittlerweise auch (Dijon- oder Estragon-)Senf geworden. Er sorgt dafür, dass sich die ölige und wässrige Phase verbinden und das Dressing sich so schön gleichmäßig auf dem Salat verteilt. Außerdem verleiht der Senf eine leicht nussige Schärfe, die einen zusätzlichen Pepp reinbringt.
Ich könnte noch ewig über Kräuter, Nüsse und Saaten als Beigabe schwadronieren, aber lassen wir es gut sein…

Hier kommt eine Salatvariation, die alle Geschmacksknospen und Sinneszellen wiederbelebt:

ZUTATEN (pro Person):

1-2 Eier (je nach Größe und Hunger)
1 Salatherz
3-4 Radieschen
70g zarte TK-Erbsen
Salz, Pfeffer
Butter, ein haselnusskleines Stückchen
2 Scheiben Nussbrot
40g Pfefferschinken
Öl: Olivenöl und Leinöl oder Nussöl nach Geschmack
Essig: Weiß- oder Rotweinessig
etwas Senf

Salat satt_Zutaten
Das Ei/Die Eier in einen kleinen Topf mit Wasser legen und aufkochen, 5 Minuten köcheln lassen und dann mit reichlich eiskaltem Wasser abschrecken.
In der Zwischenzeit das Salatherz in die einzelnen Blätter zerzupfen, waschen und trocken schleudern.
Radieschen von der dünnen Wurzel befreien, evtl. welke Blätter abschneiden und die gewaschenen Radieschen vierteln.
In einem kleinen Töpfchen 3-4 EL Wasser, eine kräftige Prise Salz und das Butterstückchen erhitzen, TK-Erbsen 2-3 Minuten dünsten und in eine kleine Schale umfüllen zum Auskühlen.
Für das Dressing 2 TL Weißweinessig, 3 TL Oliven- und 1 TL Leinöl, eine kräftige Prise Salz und 1/2 TL Senf in ein kleines Schraubglas füllen, schütteln und mit der Fingerspitze eintauchen, um zu kosten, ob genug Salz, Essig oder Senf enthalten ist.
Eier schälen und vierteln.
1 EL Olivenöl in einer Pfanne erwärmen und das Brot darin unter mehrmaligem Wenden knusprig rösten.

Salat satt_Zubereitung
In der Zwischenzeit alle Zutaten für den Salat mit dem Dressing vermischen, den Schinken nach Geschmack locker auf den Salat setzen und das Röstbrot dazulegen.

Und dann rein ins frische Salatvergnügen 🙂

Salat satt 2

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