Pane rustico mit Salat

Die letzten Tage waren wurden von einer Hitze dominiert, der man sich nur widerstandslos hingeben und mit Frontalventilation (für alle, die noch keine Klimaanlage in ihre Schlafgemächer eingebaut haben) begegnen konnte. Eine gewisse Trägheit macht sich dann freilich auch in der Küche breit und so gab es zum Abendessen nahezu täglich Salat.

2013-06-18 20.39.19Einmal (ich glaube, es war der dritte Tag an dem es schon wieder Salat geben sollte) konnte ich mich aufraffen und eine Beilage dazu backen. Die Koch- und Backwut hat letztlich doch gesiegt und ich habe auch keinen Hitzeschlag bekommen (trotz 240°C die aus dem Backofen gelüftet werden wollten)…

Für alle, deren Koch- und Backlust auch bei über 32°C Außentemperatur noch nicht dahingeschmolzen ist, und für alle die mehr als nur das übliche Aufback-Knoblauch-Kräuter-Baguett auf den Grilltisch bringen wollen, ist dieses luftig-leichte Fladenbrot mit Vollkornanteil und kleinem Tomaten-Kräuter-Topping genau das Richtige:

ZUTATEN (für 4 Personen als Beilage):

230-240ml warmes Wasser
15g Germ (oder 1/3 Pck. Trockenhefe)
1/3 EL Zucker
200g helles Mehl
100g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
1/2 EL Salz
8 Cherrytomaten, halbiert
1 Stiel Rosmarin (oder 1 gestrichener EL getrockneter Rosmarin)
4 EL Olivenöl

pane rustico_AnleitungWasser (erstmal nur 230ml, bei Bedarf den Rest hinzufügen), Germ und Zucker glattrühren und kurz stehen lassen. Derweilen Mehl, Vollkornmehl und Salz in eine Rührschüssel sieben und in die Knetmaschine einsetzen. Die Flüssigkeit hinzufügen und das Ganze bei niedriger Stufe etwa 10 Minuten kneten (lassen). Eine weitere Minute auf höchster Stufe zu einer glattenKugel zusammenkneten und den Teig anschließend mit einem feuchten Tuch abgedeckt an einem warmen Ort 50-60 Minuten ruhen lassen.

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig ausrollen und in eine kleine mit Backpapier ausgelegte Form legen, mit dem Finger kleine Mulden in die Oberfläche drücken. Erneut mit einem Tuch abdecken und weitere 20-30 Minuten im Warmen gehen lassen.

Den Ofen auf 240°C vorheizen.
Den Teig wieder mit den Fingern mehrmals einstupsen, die Tomatenhälften mit der Schnittfläche nach oben auf dem Brot verteilen, Rosmarinnadeln darüberstreuen und mit wenig Fleur de Sel würzen.
Etwa 30-35 Minuten backen.

pane rustico mit Salat
Für das Tzatziki:

1/2 Salatgurke
250g Joghurt
1 EL Olivenöl
ein Spritzer Zitronensaft
1 Prise Salz und Pfeffer
Kräuter nach Wunsch: Dill, Petersilie, Minze, Basilikum – frisch gehackt etwa 1 EL

2013-06-18 19.58.43Ein Sieb mit 2 Lagen Küchenrolle auslegen und das Joghurt hineinfüllen.
Etwa 1 Stunde abtropfen lassen.
Aus dem Siebtuch in eine Schüssel kippen.
Die Gurke ggf. waschen oder schälen und fein raspeln, anschließend mit sauberen Händen die Flüssigkeit aus den Gurkenraspeln drücken; mit dem abgetropften Joghurt, etwas Zitronensaft, Öl sowie Gewürzen und Kräutern verrühren und abschmecken.

Für den Salat:

1 Salatherz
1 Mini-Zucchini in feine Scheiben gehachelt
1/2 Dose Gemüsemais, abgetropft
1/2 Packung Feta
3 kleine Tomaten

Salz, eine kräftige Prise
2 EL Weißweinessig
3-4 EL Olivenöl
1 EL Leinöl
1 TL Senf
Pfeffer

Zutaten für den Salat waschen und in entsprechende Stücke reißen, brechen oder schneiden. Dann in eine Schüssel geben.

Salz, Weißwein und Öle sowie Senf und Peffer in ein kleines Einmachglas geben. Mit dem Schraubdeckel verschließen und kräftig schütteln. Den Salat mit soviel Dressing marinieren, bis er den gewünschten Geschmack hat.
Es wird bestimmt was übrig bleiben, wenn man diese Menge anmischt, aber das Dressing lässt sich gut verschlossen auch ein paar Tage aufbewahren und dann – neu aufgeschüttelt – aufbrauchen.
Die Mengenverhältnisse in diesem Dressing entsprechen genau meinem Geschmack – es gibt aber viele, die gern einen starken Essiggeschmack wünschen – die sollten dann einfach mehr nehmen oder noch den Saft 1/2 Zitrone hinzufügen (ist etwas milder und feiner als Essig).
Auch für Essig wie Balsamico würde ich vorschlagen mehr zu nehmen, da er verhältnismäßig viel Süße und weniger Säure enhält.

Im Großen und Ganzen kann aber gesagt werden, dass das Mischverhältnis 1:3 (Essig:Öl) sehr ausgewogen schmeckt und immer funktioniert!

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